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Kompetenzzentrum CMD · Tübingen

Wenn der Kiefer den ganzen Körper aus dem Takt bringt

Kopfschmerzen, Knacken im Kiefer, Tinnitus, Nackenverspannungen: Hinter Beschwerden, für die sich lange keine Erklärung findet, steckt häufig eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD). Wir suchen nicht nach dem Symptom, sondern nach seiner Ursache.

„So wenig wie möglich – so viel wie nötig.“

Dr. Ina von der Gracht untersucht das Kiefergelenk eines Patienten

Was ist CMD?

Ein System, das zusammenspielen muss

Zähne, Kaumuskulatur und Kiefergelenke bilden mit der Halswirbelsäule eine funktionelle Einheit. Passen Ober- und Unterkiefer nicht zueinander, gleicht der Körper das über Muskeln und Gelenke aus – jahrelang, oft unbemerkt. Irgendwann reicht die Kompensation nicht mehr: Der Kiefer knackt, die Muskeln schmerzen, der Nacken verspannt.

Diese Fehlregulation nennt man Craniomandibuläre Dysfunktion. Sie ist keine Seltenheit – und sie ist behandelbar, wenn man ihre Ursache kennt.

Wie wir vorgehen →

Unsicher, ob es am Kiefer liegt?

Zwölf kurze Fragen zu Kiefer, Kopf, Nacken und Schlaf geben Ihnen eine erste Einschätzung – in zwei Minuten und ohne Anmeldung.

Zum CMD-Selbsttest

Was uns besonders macht

Funktionsdiagnostik ist bei uns kein Zusatz, sondern Kernkompetenz

Messen statt vermuten

Klinische Funktionsanalyse und computergestützte Vermessung der Kiefergelenke liefern objektive Daten – die Grundlage jeder Therapie, die mehr als Symptome behandelt.

Der Blick über den Zahn hinaus

Körperstatik, Halswirbelsäule, Becken, Zungenfunktion, Atmung und Schlaf gehören bei uns zur Untersuchung dazu. Nicht selten liegt der Schlüssel zur Kieferbeschwerde außerhalb des Mundes.

Interdisziplinär vernetzt

Wir arbeiten eng mit Physiotherapie, Osteopathie, Orthopädie, HNO und Kieferorthopädie zusammen – abgestimmt, statt nebeneinanderher.

Zeit für die Vorgeschichte

Das Erstgespräch ist ausführlich. Wer jahrelang Beschwerden hat, bringt eine Geschichte mit – und die enthält meist die entscheidenden Hinweise.

Substanzschonend

Wir beginnen mit reversiblen Maßnahmen. Nichts wird geschliffen oder dauerhaft verändert, bevor nicht klar ist, dass es die Beschwerden wirklich löst.

Erfahrung aus zwei Schwerpunkten

Aus unserer Arbeit mit verkürzten Zungenbändern kennen wir die Zusammenhänge zwischen Zungenfunktion, Atmung und Kiefergelenk besonders gut.

Ihr Weg bei uns

In vier Schritten zur Ursache

  1. Erster Termin: die vollständige Untersuchung

    Klinische Funktionsanalyse, manuelle Strukturanalyse mit Belastungstests, myofunktionelle Untersuchung, Screening der Atemwege und Screening der Körperstatik – Halswirbelsäule und Becken – im Zusammenhang mit dem Kiefer. Bei Bedarf kommt direkt eine Bildgebung dazu, DVT oder MRT. Und Sie bekommen eine Diagnostik-Schiene mit, die das Knirschen sichtbar macht. Rund 60 Minuten.

  2. Zweiter Termin: Befundbesprechung & Therapieplan

    Sie erfahren, was wir gefunden haben – verständlich erklärt und mit einem klaren Plan, wie es weitergeht.

  3. Therapie

    Sie richtet sich nach dem Befund – ein Standardschema gibt es nicht. Je nachdem kommen eine Schiene in einer ihrer Varianten, myofunktionelle Therapie, Physiotherapie oder Osteopathie in Frage, einzeln oder kombiniert.

  4. Kontrolle & Stabilisierung

    Wir kontrollieren regelmäßig und justieren nach. Ist der Befund stabil, besprechen wir, ob und wie das Ergebnis dauerhaft gesichert wird.

Diagnostik und Therapie im Detail

Dr. Ina von der Gracht, Zahnärztin in Tübingen

Ihre Behandlerin

Dr. Ina von der Gracht

Zahnärztin mit den Schwerpunkten Funktionsdiagnostik, CMD und funktionelle Zahnmedizin. In ihrer Arbeit verbindet sie Kiefergelenkbehandlung mit den Themen Atmung, Zungenfunktion und Schlaf – Bereiche, die sich in der Praxis immer wieder gegenseitig bedingen.

Dass sie so genau hinsieht, hat einen persönlichen Grund: Sie hat selbst jahrelang unter Migräne mit Aura und dauerhaften Nackenverspannungen gelitten – und ist heute beschwerdefrei.

Viele Patientinnen und Patienten haben einen langen Weg hinter sich, bevor jemand ihren Kiefer untersucht. Genau dort fangen wir an.
Dr. Ina von der Gracht

In der CMD-Sprechstunde behandeln außerdem Dr. Sonja Zäh und Tina Pfeffer, beide von Dr. von der Gracht persönlich in unser Untersuchungskonzept eingearbeitet.

Team und die ganze Geschichte →

Praxis kennenlernen

Beschwerden abklären lassen

Eine Funktionsanalyse dauert etwa eine Stunde, ist schmerzfrei und schafft Klarheit – auch dann, wenn Sie schon viele Untersuchungen hinter sich haben.